Aktuelles

Infos zu den Protesten der Klimabewegung anlässlich des G20-Gipfels in Hamburg

Weltweit leisten Menschen entschlossenen Widerstand gegen die globale Erwärmung, Naturzerstörungen, die damit einhergehenden sozialen Verheerungen und den Kapitalismus insgesamt. Auch in Hamburg zu den G20-Protesten werden wir es uns nicht nehmen lassen, uns aktiv und entschlossen für eine solidarische Welt und Klimagerechtigkeit einzusetzen.

Die NoG20-Klimaaktion organisiert ein Klimabarrio mit umfangreichem Veranstaltungsprogramm auf dem antikapitalistischen Camp und einen kämpferischen Klimablock auf der Großdemo am 8. Juli.

Infos online: www.nog20klima.wordpress.com (Überblick)
www.vimeo.com/221806172 (Mobivideo)
https://nog20klima.wordpress.com/klima-barrio (Veranstaltungsprogramm)

Um unseren Widerstand gegen die herrschende Klimapolitik in aller Deutlichkeit zum Ausdruck zu bringen, rufen wir zu einem Klimablock auf der Großdemo am 8. Juli auf.
Wir gehen gemeinsam mit zehntausenden Menschen auf die Straße und werden mit einem kraftvollen und gemeinsamen Auftreten unmissverständlich unseren Forderungen nach einer solidarischen (Welt-)Gesellschaft Nachdruck verleihen, in der die Bedürfnisse der Menschen und der Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen Vorrang haben vor Kapital-Interessen und Konkurrenz.

Mit Redebeiträgen von: Aktivist*innen der Kohlekämpfe in Kolumbien, Animal Climate Action, Anti-Atom-Bündnis, Ende Gelände!, Friederike Habermann, Gegenstrom Hamburg, System Change not Climate Change (Wien) u.a.

Infos: www.g20-demo.de (Demo-Bündnis)

KLIMABARRIO – AKTIV GEGEN KLIMAWANDEL UND KAPITALISMUS

Mit einem Klima-Barrio auf dem antikapitalistischen Camp werden wir für Klima-Aktivst*innen und Interessierte einen Raum für Diskussionen, Vernetzung und Austausch schaffen.
Über ein Veranstaltungsprogramm mit Vorträgen, Workshops und Filmen werden wir Alternativen zur herrschenden Energie-, Agrar- und Verkehrspolitik aufzeigen und gemeinsam überlegen, wie wir uns über die G20-Proteste hinaus schlagkräftig gegen die Zerstörung unserer natürlicher Lebensgrundlagen und den damit verbundenen sozialen Auswirkungen zu Wehr setzen können.

Wir bieten zudem Möglichkeiten zu übernachten, Anschluss an Bezugsgruppen zu finden und den Protesten der Klimabewegung während des G20-Gipfels einen kraftvollen Ausdruck zu verleihen.

Gegenwärtig setzen die Hamburger Behörden alles daran, ein Camp zu verhindern. Wir werden in jedem Fall unser Veranstaltungsprogramm durchführen, notfalls auch in einem anderen als dem geplanten Rahmen.

Aktuelle Infos, das Programm in deutsch und englisch:
www.nog20klima.wordpress.com/klima-barrio

 

Paremos la mina – Besser leben ohne Kohle – Kolumbianisch-europäisches Vernetzungstreffen

Sonntag, 9.07.2017 | 11-18 Uhr | Hamburg

Widerstand gegen den fossilen Kapitalismus, gegen Klimaerwärmung und die Zerstörung der Umwelt und der Lebensgrundlagen der Bevölkerung in Bergbaugebieten findet sowohl im Globalen Süden wie im Globalen Norden statt. Während einer dreiwöchigen Rundreise vom 20.06.-10.07. werden drei Anti-Kohle-Aktivist*innen aus Kolumbien von der aktuellen Situation vor Ort und ihrem Widerstand berichten und gleichzeitig Konflikte, Kämpfe und Aktivist*innen aus Europa kennen lernen. Endpunkt der Reise wird der Besuch in Hamburg während des G20-Gipfels mit der Teilnahme an verschiedenen Podien, Workshops und Protesten sein.

Doch wie geht es danach weiter? Wie können die gemachten Erfahrungen, geknüpften Kontakte und neu entwickelten Ideen in eine transnationale Solidarität und einen gemeinsamen Kampf überführt und verstetigt werden?

Um es nicht nur bei gut gemeinten Absichtserklärungen hinsichtlich einer weiteren Zusammenarbeit zu belassen und um die Dynamik der Rundreise in konkrete Verabredungen zu überführen, laden wir alle interessierten Gruppen und Einzelpersonen am Sonntag, den 9. Juli zu einem Vernetzungstreffen in Hamburg ein. Dabei möchten wir mit einem kurzen Rückblick die vergangenen Wochen Revue passieren lassen und uns gegenseitig die bereits geplanten weiteren Kampagnen und Aktionen (v.a. in Kolumbien, Dänemark, England, Schweiz & Deutschland) vorstellen. Ziel des Treffens ist es, die vielfältigen Formen des Widerstandes aufzuzeigen, Umwelt-, Anti-Kohle, Menschenrechts- und Kolumbien-Soli-Gruppen zu vernetzen und über konkrete Verabredungen eine dauerhafte Zusammenarbeit auf den Weg zu bringen.
Das Treffen wird auf spanisch und deutsch mit Simultan-Verdolmetschung stattfinden.

Um Räume, Verpflegung usw. planen zu können, bitte wir euch, euch bis zum 25.06.2017 unter folgender Adresse anzumelden: kolumbienvernetzung@buko.info
Außerdem wäre es für die Vorbereitung des Vernetzungstreffens sehr hilfreich, wenn ihr uns schon im Vorfeld eure Materialien, geplanten Kampagnen, nächsten Termine etc. schicken könntet.

Wir freuen uns auf eure Teilnahme! Leitet die Einladung gerne an befreundete Gruppen und Aktivist*innen weiter.

Organisator*innen:
Bundeskoordination Internationalismus (BUKO), AS Gesellschaftliche Naturverhältnisse, BUKO Kolumbiensoligruppe Hamburg

Advertisements